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Auszeichnung für eine französische Freundin der Verschwisterung

Annie Paradot, die bereits über Jahrzehnte die deutsch-französisch-englische Verschwisterung aktiv begleitet, hat eine besondere Auszeichnung erfahren. Am 26. Februar 2022 überreichte ihr die Präfektin Chantal Castelnot einen Orden. Damit wurde sie in den Rang eines Ritters des nationalen Verdienstordens erhoben.

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Verschwisterungs-Treffen im September 2022?

Vielleicht gibt es Hoffnung, dass nun doch bald wieder ein Treffen der drei verschwisterten Gemeinden stattfinden wird. Die Niederelbe-Zeitung kündigt mit ihrer Ausgaben vom 08.02.2022 die neuesten Planungen aus dem Rathaus an:


Treffen von Deutschen, Franzosen und Engländern?

Neuer Anlauf für Partnerschaftstreffen von Delegationen aus Couhé, Hemmoor und Swaffham im September geplant

Von Egbert Schröder Verschwisterungs-Treffen im September 2022? weiterlesen

Warum stockt der Austausch mit den englischen Jugendlichen?

In der Niederelbe-Zeitung vom 05.01.2022 gab es einen interessanten Artikel, der die möglichen Ursachen für den Rückzug englischer Jugendlicher erklären würde. Der Artikel ist nachstehend abgedruckt:


Englische Schüler wenden sich ab

Seit Jahren geht die Zahl der Schülerinnen und Schüler zurück, die in England Deutsch lernen – Trend scheint unumkehrbar

LONDON. „Servus“ und „Bleibt’s gesund“: Der britische Thronfolger Prinz Charles (73) wendet sich re­gelmäßig auf Deutsch an sein Pub­likum, wenn er zu Besuch in der Bundesrepublik ist. Queen Eliza­beth II. (95) parliert immer wieder auf Französisch. Doch schon bei der jüngeren Royals-Generation sieht es mau aus mit den Fremd­sprachenkenntnissen: Prinz Wil­liam mühte sich vor einigen Jahren sichtlich ab bei einer teilweise auf Französisch gehaltenen Rede in Kanada. Und was beim Königs­haus gilt, ist erst recht wahr, wenn es um die Untertanen geht: Die heranwachsende Generation lernt immer seltener Deutsch und ande­re Fremdsprachen.

Der jährliche Language-Trends-­Bericht des britischen Kulturinsti­tuts British Council ist ernüch­ternd: Wählten im Jahr 2005 noch mehr als 100 000 Kinder in Eng­land Deutsch für ihre Mittlere-Rei­fe-Prüfung (GCSE), waren es im Jahr 2020 nur noch etwas mehr als 40 000. Bei den mit dem Abitur vergleichbaren A-Levels sank die Zahl der Deutsch-Prüflinge zuletzt sogar auf traurige 2666.

Seinen Höhepunkt erlebte das Interesse an Deutsch im Jahr 2001, als sich 571 000 Schüler für Deutsch als Prüfungsfach bei der GCSE- Prüfung anmeldeten. Doch spätestens seit die damalige La­bour-Regierung 2004 die Pflicht zur Wahl mindestens einer Fremd­sprache als Prüfungsfach abschaff­te, hat das Interesse englischer Schülerinnen und Schüler an Deutsch stetig nachgelassen. „Das war zweifelsohne katastrophal und das ist auch der Hauptgrund, warum man immer gegen den Strom schwimmt, wenn man die Sprachen stärken will“, sagt Katrin Kohl, die als Professorin für Deutsch an der Universität Oxford lehrt, im Gespräch mit der Deut­schen Presse-Agentur. An eine Umkehr dieses Trends ist nach Meinung Kohls kaum zu denken. Für immer weniger Schulen lohnt es sich, das Fach anzubieten.

Doch warum wollen immer we­niger Kinder in England Deutsch lernen? Hat das vermeintlich

humorlose Land der ehemaligen Kriegsgegner noch weiter an At­traktivität eingebüßt als ohnehin schon? Vicky Gough vom British Council glaubt das nicht. Klar sei aber, dass Spanien bei vielen Kin­dern in Großbritannien mit Bade­urlaub am Strand verbunden sei und daher eine größere Anzie­hungskraft ausübe.

Aber das größte Problem ist – geradezu banal – ein statistisches: Wer Deutsch als Prüfungsfach wählt; schneidet im Schnitt etwas schlechter ab als Mitschüler, die sich beispielsweise für Geschichte entscheiden. Das ist nicht nur für die Schüler ein Problem, sondern auch für Schulen, deren Qualität und guter Ruf am Abschneiden ihrer Zöglinge bei zentralen Prüfun­gen gemessen wird.

Hinzu kommt der Ruf des Deut­schen, eine besonders schwierige Sprache zu sein. „Viele Menschen nehmen Deutsch als schwerer wahr als andere Sprachen und denken deshalb, dass es nur den sprachbegabtesten Schülern vor­behalten ist“, sagt Gough.

Gleichzeitig mit dem Nutzen für die schulische Laufbahn sind für englische Schüler auch die Gelegenheiten zum Austausch zurück­gegangen. Die Unterbringung bei Gastfamilien gilt in Großbritanni­en inzwischen als risikobehaftet. Wer einen Schüler oder eine Schü­lerin bei sich aufnimmt, muss ein polizeiliches Führungszeugnis vor­legen. Da es aber in Deutschland und anderen Ländern keine ver­gleichbaren Regelungen gibt und die Übernachtung in Jugendher­bergen und Hotels erheblich teu­rer ist, verzichten seit einigen Jah­ren viele Schulen auf die Auslandsaufenthalte. Die Pandemie brachte den Austausch dann oh­nehin zum Erliegen. (dpa/skw)

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Der britische Prinz Charles (Mitte), hier mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und seiner Frau, Herzogin Camilla, wendet sich regelmäßig in fließendem Deutsch an sein Publikum.

Foto: Schrader/AP/Pool/dpa

Ehrenring für Vorstandsmitglied des Verschwisterungsclubs

Ulrich Korff, langjähriger Vorsitzender, jetzt als stellvertretender Vorsitzender des Verschwisterungsclubs war gleichzeitig Mitglied in den Räten der Samtgemeinde und der Stadt Hemmoor. Für seinen langjährige Einsatz wurde er ausgezeichnet. Die Niederelbe-Zeitung vom 11. Oktober 2021 berichtete darüber wie folgt:


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Bürgermeister Lasse Weritz (r.) bedankte sich bei seinem Par­teifreund Ulrich Korff für sein jahrzehntelan­ges Engagement in der Ratsar­beit. Zehn der insgesamt 30 Jahre übte Korff auch das Amt des stellver­tretenden Bür­germeisters aus.

Foto: Schröder

 

Ehrenring für Ulrich Korff

Nach 30 Jahren zieht er sich aus der Ratsarbeit zurück / Auch andere Ratsmitglieder geehrt

Von Egbert Schröder

HEMMOOR. Er hat die Politik in Hemmoor in den vergangenen Jahren maßgeblich begleitet: Ulrich Korff. Jetzt hat er für sein Engagement den Ehrenring der Stadt erhalten.

30 Jahre lang gehörte der CDU-­Politiker dem Stadtrat an. Zu­gleich war er auch Mitglied des Samtgemeinderates.

Der langjährige stellvertretende Hemmoorer Stadtbürgermeister hielt mit seiner Meinung nie hin­ter dem Berg und war maßgeblich an der Umsetzung zahlreicher Projekte und Entwicklungen be­teiligt: „Man konnte und kann sich auf dich immer verlassen“, meinte der Hemmoorer Bürger­meister Lasse Weritz bei der Über­gabe des Ehrenringes auf der Stadtratssitzung. Korff war bei der Kommunalwahl im September nicht mehr angetreten.

Neben vielen anderen Themen hatte er sich insbesondere auch um die Städtepartnerschaften der Stadt gekümmert.

Auszeichnungen gab es auch für andere Ratspolitiker, die entweder nicht erneut kandidiert hatten oder den Einzug in den Stadtrat verpassten. Zu den Ge­ehrten gehörten Thomas Heinbo­ckel (CDU), Andreas König (SPD), Andy Domogalski (CDU), Uwe Hagemann (CDU), Tjark Pe­trich (Bürgerforum), Peter Tank (Bürgerforum), Jürgen Kunde (SPD) und Petra Jacobi (SPD).

Dirk Karsten (CDU) mischt weiterhin im Stadtrat mit, wurde aber auch ausgezeichnet – und zwar erhielt er die Ehrennadel der Stadt für seine 20-jahrige ratspoli­tische Arbeit.

Damit nicht genug. Ais Vertre­ter des Kreisverbandes des Städte- ­und Gemeindebundes kam Stadt­direktor Dirk Brauer zum Einsatz. Die bronzene Ehrennadel des Verbandes für 10-jährige Ratsar­beit überreichte er Jutta Popp (BgH), Petra Jacobi (SPD) sowie Jürgen Kunde (SPD). Die Aus­zeichnung in Silber für 20 Jahre gab es für Dirk Karsten (CDU) und auch für Birgit Meyn-Horeis (SPD). Sie ist seit fünf Jahren im Hemmoorer Stadtrat aktiv, gehör­te zuvor aber 15 Jahre dem Obern­dorfer Gemeinderat an.

Keine Cuxland-Ausstellung

In der Niederelbe-Zeitung vom 24. Juli 2021 erschien der nachstehend abgedruckte Artikel über die “Cuxland-Ausstellung” in Hemmoor. Dies ist keine Veranstaltung der Stadt Hemmoor oder des Verschwisterungsclubs. Sie wurde jedoch in der Vergangenheit regelmäßig von den Gewerbetreibenden der Partnerstadt Couhé (jetzt Valence-en-Poitou) beschickt und erfreute sich bei den Besuchern stets einer besonderen Beliebtheit. Daher mag auch an dieser Stelle die Information interessieren.


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Die aktuellen Pandemieentwicklungen und die damit verbundenen behördlichen Auflagen machen der Unternehmergemeinschaft Hemmoor bei der Durchführung der Cuxland-Ausstellung 2021 wieder einen Strich durch die Rechnung.

Archivfoto: Schröder

Keine Cuxland-Ausstellung

Corona-Krise: Hemmoorer Unternehmer sehen zu hohe Hürden / „Ehrenamt kann das nicht stemmen“

HEMMOOR. Vorstand und Beirat der Unternehmergemeinschaft Hemmoor haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: Nach einem ausgiebigen Austausch haben sich dann aber alle Beteiligten einstimmig dafür ausgesprochen, die Cuxland-Ausstellung, die für den 11. und 12. September geplant war, auf den 10. und 10. Und 11. September 2022 zu verschieben.

„Die behördlichen Rahmenbedingungen erfordern einen zu hohen Aufwand, um die Cuxland-Ausstellung im September mit gutem Gewissen stattfinden zu lassen“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Fels auf einer Vorstands- und Beiratssitzung.

Um die Veranstaltung durchführen zu können, hätte das gesamte Veranstaltungsgelände eingezäunt und eine aufwendige Einlasskontrolle eingerichtet werden müssen. Nur „Personen mit 3G“ (geimpft, getestet oder genesen) hätten überhaupt den Einlass erhalten. Neben dem Abstands- und Besucherfluss-Konzept hätten in den Zelten auch entsprechende Belüftungsmaßnahmen eingerichtet werden müssen – ergänzt um die Erfassung aller Besucher für eine mögliche Kontaktverfolgung.

„Das kann der ehrenamtliche Vorstand und Beirat personell und finanziell gar nicht stemmen“, bedauerte Fels in seinen weiteren Ausführungen. „Erschwerend kommt hinzu, dass bei einer Inzidenz über 35 die Veranstaltung ohnehin von den zuständigen Behörden untersagt wird. Dieses Risiko können wir auch unseren Ausstellern nicht zumuten, die durch ihre Standgebühren die Kosten hätten tragen müssen, denn der Eintritt für die Ausstellungsbesucher ist frei.“ Ergänzend komme hinzu, dass niemand in diesen Pandemiezeiten vorhersehen könne, wie die Veranstaltung besucht werde. Das wäre für die Aussteller ein weiteres Risiko, die mit ihrem Messestand und entsprechenden Aktionen ohnehin schon einiges an Aufwand betreiben und dann nachher das Nachsehen hätten, wenn die Besucher ausbleiben.

Ob die Delegation des Gewerbevereins Couhé einreisen darf, sei ebenfalls unsicher, weil in Frankreich die Bewegungsfreiräume im Vergleich zu Deutschland schon jetzt stark begrenzt seien.

In der gemeinsamen Vorstands- und Beiratssitzung waren sich alle Teilnehmer sehr schnell einig, dass diese Risiken von der ehrenamtlich tätigen Unternehmergemeinschaft nicht übernommen werden können und man dann lieber mit entsprechendem Vorlauf für 2022 plane. (red)


Versammlung

  • Die noch nicht erfolgte Mitgliederversammlung der Unternehmergemeinschaft Hemmoor wurde auf Mittwoch, 3. November, terminiert. Ferner wird die Unternehmergemeinschaft Ende August noch aktiv und die Krippenfiguren an der Warstader Christuskirche neu streichen.
  • Ende August soll dann auch das neue Heimat-Shoppen-Couponheft, das gemeinsam mit benachbarten Gewerbevereinen herausgebracht wird, im Rathaus in Hemmoor vorgestellt werden.

Absage auch aus dem Rathaus

Auch aus dem Rathaus kam die Bestätigung, dass 2021 kein Verschwisterungstreffen stattfinden werde. Ein entsprechender Aufsatz erschien in der Druckschrift “Hemmoor Magazin April 2021”:

Erst wieder in 2022

Verschwisterungstreffen

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Alle zwei Jahre treffen sich Delegationen aus den verschwisterten Gemeinden Swaffham/England, Couhé/Frankreich und der Stadt Hemmoor, um die bereits seit über 50 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit neuem Leben zu erfüllen. Eigentlich hätte man sich bereits im letzten September in Hemmoor getroffen, doch das Corona-Virus durchkreuzte diese Pläne. So wurde der Termin um ein Jahr verschoben und sollte in diesem Jahr im September stattfinden. In den letzten Wochen ist zwischen den Verschwisterungsclubs, die mit ihren Aktivitäten neben verschiedenen Vereinen und den Kommunen die Partnerschaft im Wesentlichen prägen, darüber diskutiert worden, ob ein Treffen in diesem Jahr durchgeführt werden kann. Auch wenn voraussichtlich bald viele Menschen geimpft sein werden, so gibt es doch Unsicherheiten über die Dauer der Immunisierung durch den Impfstoff und darüber, ob geimpfte Personen die Infektion weitergeben können. Da viele Delegationsteilnehmer sich auch schon in einem höheren Alter befinden, wurde bereits jetzt, also sehr frühzeitig, entschieden, auch das diesjährige Treffen abzusagen. Sicherheit und Gesundheit der doch zahl-reichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und die daraus resultierende große Anzahl an Kontakten und damit Infektionsmöglichkeiten haben den Ausschlag gegeben, die Veranstaltung lieber weiter aufzuschieben. Im Herbst soll erneut geschaut werden, ob die Verhältnisse ein unbeschwertes Treffen in 2022 möglich machen.

Treffen 2021 wird auch ausfallen

Auch die Niederelbe-Zeitung vom 18. Februar 2021 greift das Ausfallen der Verschwisterungstreffen wegen der aktuellen Corona-Krise auf. Hier der entsprechende Artikel:

Treffen erneut abgesagt

Partnerstädte Hemmoor, Couhé und Swaffham verschieben Begegnung um ein weiteres Jahr

Von Egbert Schröder

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HEMMOOR. Auch im zweiten Anlauf wird’s nichts: Das eigentlich für 2020 geplante Treffen der Partner­städte Hemmoor, Couhé (Frank­reich) und Swaffham (Großbritan­nien) musste wegen Corona abge­sagt und sollte in diesem August nachgeholt werden. Doch die Hem­moorer haben die Reißleine gezogen. „Leider klappt es angesichts der Co­rona-Entwicklung auch 2021 wieder nicht“, so Sabine Wist.

Sie leitet den „Verschwisterungsklub Hemmoor“, wo seit Jahrzehnten die Fäden der Beziehungen zwischen den Partnerstädten zusammenlaufen. Doch der Verein ist nur ein Teil des Beziehungsgeflechtes, das sich zwischen Hemmoor, Couhé und Swaffham entwickelt hat. Kein Wunder: Bereits 1967 hatten Hemmoor und Couhé, das rund 350 Kilometer südwestlich von Paris in der Nähe von Poitiers liegt, einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Da die Franzosen zu diesem Zeitpunkt bereits mit Swaffham – die Stadt befindet sich in der Nähe von Norwich – verbunden waren, entwickelte sich rasch die Idee einer sogenannten „Ringpartnerschaft“, die bereits ein Jahr später besiegelt wurde.

Im Vordergrund dieser Beziehung stand und steht die Begegnung. Daher wurde unter anderem vereinbart, sich alle zwei Jahre in einem offiziellen Rahmen in einem der Partnerstädte zu treffen. Eine der wesentlichen Ansätze zu Beginn der Partnerschaft war aber auch die Förderung des Jugendaustauschs. Kein Wunder: Für viele Jugendliche war es ein Erlebnis der besonderen Art, in den 60er- und 70er-Jahren auf ei­gene Faust und gemeinsam mit anderen Jugendlichen eine Aus­landsreise zu unternehmen. Mitt­lerweile gehört dies eher zum Standardprogramm in vielen Fa­milien.

Dennoch wurde auch in den letzten Jahren der Jugendaus­tausch vorangebracht. Nur ein Beispiel: Jugendliche aus Couhé und Hemmoor trafen sich 2016 an der Oste und fieberten dort bei den Halbfinal- und Finalspielen der Fußball-Europameisterschaft mit ihren Teams mit.

Dies ist nur ein Beispiel für die Bedeutung der Städtepartner­schaft. So erhielten Ilse und UIrich Korff 2013 die Ehrenbürger­schaft der Stadt Couhé für ihren Einsatz um die Partnerschaft zwi­schen den beiden Städten. Ulrich Korff hatte vor Sabine Wist viele Jahre lang den Verschwisterungsklub geleitet. Zudem besteht – neben vielen privaten Kontakten und Freundschaften – eine enge Beziehung zwischen Unternehmern aus Couhé und Hemmoor, die sich bei ihren Ausstellungen gegenseitig besuchen und einen Stand bestücken.

Im September ist die nächste Cuxland-Ausstellung in Hemmoor geplant. Mit Beteiligung der Franzosen? Das bleibt abzuwarten. Das von 2020 auf 2021 verschobene offizielle Partnerschaftstreffen (6. bis 8. August) ist nach Angaben von Sabine Wist jedenfalls abgesagt worden – per Videokonferenz.

Kurz vor Weihnachten hatte Wist, die auch Mitglied des Hemmoorer Stadtrates ist, noch Hoffnung gehabt, dass man sich nach der Absage des Treffens im vergangenen Jahr im Spätsommer 2021 treffen könne. Der Stadtrat hatte daraufhin auch entsprechende Finanzmittel in den Haushalt eingestellt. Doch vor wenigen Tagen habe es nach Angaben der Vereinsvorsitzenden eine Videokonferenz gegeben, bei der klar geworden sei, dass man nicht sicher planen könne und daher den Termin im August streiche. Eine Verschiebung der deutsch-britisch-französischen Begegnung um ein weiteres Jahr steht im Raum: „Man wird sehen, was das Jahr 2022 bringt.“

Um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, solle versucht werden, auch den Kontakt zwischen den Kindern und Jugendlichen aufrechtzuerhalten. Technische Möglichkeiten über das Internet oder per E-Mail seien ja vorhanden – zum Glück …

Video-Konferenzen

Die Corona-Krise zwingt uns nicht nur im allgemeine Leben zu veränderten Methoden, wie Maskenpflicht, Home-Office und vieles andere mehr. Auch virtuelle Konferenzen werden abgehalten. So gab es auch zwischen dem Verschwisterungsclub Hemmoor und dem comité de jumelage in Couhé vor einigen Tagen eine Videokonferenz per Zoom.

Die jeweiligen Vorsitzenden und einige Beisitzer konnten sich ausführlich über die nächsten Aktivitäten beraten. Angesichts der Gesundheitslage in beiden Ländern, wurde beschlossen, in diesem Jahr keine Treffen mehr durchzuführen. Man wird sehen, was das Jahr 2022 bringen wird. Auch den jeweiligen Gemeinden wird dieser Beschluss mitgeteilt.

Allerdings wurden doch andere Berührungsmöglichkeiten angeschoben, die darauf abzielen, Schüler und Schülerinnen per Internet und E-Mail zusammenzuführen. Vorgespräche werden demnächst über Lehrer und Lehrerinnen geführt. Darüber wird noch zu berichten sein.

2020 war unter Corona-Bedingungen auch für die Verschwisterung ein schlechtes Jahr

In der Niederelbe-Zeitung vom 28. Dezember 2020 erschien ein Artikel über die „Aktivitäten“ der Hemmoorer Verschwisterung. Der Text ist nachfolgend abgedruckt.


Partnerschaftstreffen im nächsten Jahr?

Corona: Hemmoorer hoffen nach Absage auf Besuch aus Frankreich und Großbritannien im August 2021

Von Egbert Schröder

HEMMOOR. Man darf die Hoffnung nicht aufgehen: Nachdem das traditionelle Treffen der drei Partnerstädte Hemmoor, Couhé (Frankreich) und Swaffham (Großbritannien) in diesem Jahr in Hemmoor geplant, aber coronabedingt abgesagt werden musste, gibt es für 2021 einen neuen (Wunsch)-Termin.

2020 war unter Corona-Bedingungen auch für die Verschwisterung ein schlechtes Jahr weiterlesen

Politische Veränderungen in Couhé/Frankreich

Wie bereits vor einiger Zeit an dieser Stelle berichtet, hat es für den Bereich von Couhé eine Gebietsreform gegeben. Verschiedene Gemeinden wurden vereinigt und bilden nun die Gemeinde Valence en Poitou. Für das Gebiet wurden Kommunalwahlen abgehalten. Hierzu erreichte uns die folgende Mitteilung von Wilfried Paradot, die aus einem Foto und dem nachstehenden Text bestand:

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Le maire de Valence en Poitou, Philippe bellin,
maire délégué de payré, Jules Girardeau, maire
déléguée de ceaux en couhé Annie Paradot, maire
délégué de chatillon Christian Minot, maire
déléguée de vaux en  Couhé Marie Claude
Cheminet et les 8 adjoints en hauteur. Pour eau
Laetitia scolaire et solidarité, Fabrice Hairault aux
bâtiments et urbanisme, augry gwenaelle culture
et conseil des jeunes, Vincent Béguier mobilité,
bonnet Viviane la communication, Wilfried
Paradot aux fınances, George Sophie écologie et
développement durable, Pierre Deschamps les
associations culturelles et sportives.

En avant
pour ce nouveau mandat !

Auf dem Bild sind also zu sehen: Der Bürgermeister von Valence en Poitou Philippe Bellin, Beigeordeter aus Payré Jules Girardeau, Beigeordnete aus Ceaux/Couhé Annie Paradot, Beigeordneter aus Chatillon Christian Minot, Beigeordnete aus Vaux/Couhé Marie Claude Cheminet und die 8 Beigeordneten in der oberen Reihe. Laetitia Eau, zuständig für Schulen und Solidarität, Fabrice Hairault Gebäude und Städtebau, Augry Gwenaelle Kultur und Jugendparlament, Vincent Béguier Mobilität (Personennahverkehr?), Viviane Bonnet als Sprecherin, Wilfried Paradot Finanzen, George Sophie Wirtschaft und  nachhaltige Entwicklung, Pierre Deschamps Kultur- und Sportvereine.

Vorwärts in den neuen Mandaten!