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Aktuelles

Einladung zum Verschwisterungstreffen in Valence-en-Poitou

Valence-en-Poitou, früher die Gemeinde Couhé, hat die Partner unserer Verschwisterung zu einem Treffen eingeladen. Es soll in der Zeit

vom 28. und 29 September 2024

stattfinden. Die Einladung erfolgte sogar zweisprachig in Französisch und “Deutsch”. Wir schätzen die Mühe sehr. Die Stadt Hemmoor wird nun ihre Vorbereitungen treffen müssen, um die Veranstaltung zum Erfolg zu führen.

Einladung Couhé 2024

Besuch im Rahmen eines „Erasmus“-Austausches

Frau Sabine Cordes, Mitglied des Verschwisterungsclubs, hielt sich im Rahmen eines „Erasmus“-Austausches zu einem 10-tägigen Aufenthalt in Couhé auf. Im „Erasmus“-Programm werden Lehrkräfte teilnehmender Schulen ausgetauscht, um gegenseitig Systeme, Möglichkeiten und Probleme anderer Länder kennenzulernen.

Frau Cordes berichtete, sie sei herzlich aufgenommen und von verschiedenen Familien beherbergt und eingeladen worden. Ein Empfang im Rathaus, ein Presse- und Facebook-Artikel und die Teilnahme an einem Renaturierungsprojekt (Hecke pflanzen) habe ihr viele Möglichkeiten gegeben, neue Verbindungen zu schaffen.

Nebenbei bemerkt wurde festgestellt dass das Interesse der jungen Franzosen an der deutsche Sprache nachgelassen hat. Man lernt in den Schulen eher spanisch, die Sprache der unmittelbaren Nachbarn im Süden. Vielleicht verständlich, wenn man an die kilometermäßige Distanz zwischen Couhé und Hemmoor denkt.

Wilfried Paradot aus Couhé schickte zu dieser Angelegenheit eine Beschreibung und zwei Fotos, wie folgt:

„Gestern Abend veranstalteten die Gemeinde Valence en Poitou und das Partnerschaftskomitee eine Zeremonie zu Ehren von Frau Sabine Cordes, einer Lehrerin aus unserer deutschen Partnerstadt Hemmoor in Niedersachsen. Sie kam im Rahmen des ERASMUS+ Programms (von Europa finanziert), das es Lehrern ermöglicht, sich an verschiedenen Schulen in der Europäischen Union fortzubilden. In dieser Woche wurde Frau Cordes in der Schule Laffond der Gemeinde Couhé empfangen. Sie arbeitete mit den Leiterinnen der Grundschule, Frau Bironneau, und des Kindergartens, Frau Laroussinie, zusammen. Sie konnten sich über ihre Arbeitsmethoden austauschen. Frau Cordes stellte sich in allen Klassen vor und präsentierte Deutschland. Sie nahm an den Heckenpflanzungen in der Mitgliedsgemeinde Ceaux en Couhé teil und feierte anschließend beim Karneval in Couhé. Wir wissen, dass Bildung unerlässlich ist, um gute Staatsbürger zu formen und das Europa der Brüderlichkeit ermöglicht. Danke an die Schulleiterinnen, dass sie diesen deutsch-französischen Austausch ins Leben gerufen haben, und an die Mitglieder des Partnerschaftskomitees, dass sie unsere Freundin Sabine Cordes aufgenommen haben. (Auf dem ersten) Foto (sieht man die Gruppe) mit der Europafahne, die der Europarat der Stadt Couhé 1973 für ihr Engagement verliehen hat.“

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Jugendaustausch

Eine Schülergruppe aus Hemmoor war in Couhé. Ein Gegenbesuch fand ebenfalls statt. Frau Cyrol vom Gymnasium Warstade hat für die Gäste und drei Lehrkräfte mit Unterstützung des „Vereins der Freunde des Gymnasiums“ ein interessantes Programm mit Besuchen in Hamburg, der Wasserskianlage in Neuhaus und einem gemeinsamen Grillabend durchgeführt. Auch die Vernetzung von Schulen hat weiter Fortschritte gemacht.

Treffen 2022

Nun endlich hat es geklappt! Nach einer langen “Durst”-Strecke durch die Corona-Pandemie konnten sich die drei verschwisterten Gemeinden wieder einmal offiziell treffen. Am 10. und 11. September 2022 kam es zum Besuch der Partnerstädte in Hemmoor. Freitag kamen die Gäste an und wurden herzlich von der Bürgermeisterin, Frau Sabine Wist, willkommen geheißen.

Leider war die englische Delegation mit vier Personen ein bisschen unterrepräsentiert. Im Laufe der Gespräche stellt sich auch heraus, dass dies ein allgemeines Problem widerspiegelt. Der englische Verschwisterungsclub aus Swaffham (Swaffham Twinning Association) ist “angeschlagen”. Viele Mitglieder sind mit der Verschwisterung älter geworden. Zur Zeit ist der Club nicht mehr in der Lage, einen Vorstand zu stellen. Es bleibt abzuwarten, wie es auf der Insel weitergeht. Hoffen wir das Beste.

Glücklicherweise war die französische Delegation etwas zahlreicher. 18 Freunde hatten sich auf die Reise gemacht. Ebenso war der französische Gewerbeverein auf der gleichzeitig stattfindenden Cuxland-Ausstellung mit einem Stand vertreten. Das Ehepaar Senelier bot ess- und trinkbare Spezialitäten aus der Region von Valence-en-Poitou an – wie immer sehr zur Freude der Messebesucher.

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Die Eröffnung der Cuxland-Ausstellung durch die Bürgermeisterin Sabine Wist

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Gil Senelier kurz vor seinen Grußworten. Neben ihm die Niedersächsische Gesundheitsministerin, Daniela Behrens und der Vorsitzende des Gewerbevereins, Wolfgang Fels.

Die Stadt Hemmoor, als Gastgeber des Treffens, hatte wieder ein umfangreiches Programm vorbereitet. Am Sonnabend fand vormittags das Arbeitstreffen statt. Was gab es zu diskutieren?

Hier, was im Ergebnis festgehalten wurde:

  • Die Beteiligten betonen, dass in erster Linie der Jugendaustausch auf städtischer Ebene im Rahmen der Städtepartnerschaft forciert werden muss, um die weitere Entwicklung und Aufrechterhaltung der Verschwisterung zu gewährleisten. Unterstützend hierzu können Fördergelder beim Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) eingeworben werden.
  • Um Jugendliche für die Partnerschaft zu begeistern, sollen Gleichaltrige, die sich für die Partnerschaft engagieren, als Vorbilder platziert werden. 
  • Des Weiteren wird angeregt, das Thema Verschwisterung auf schulischer Ebene einzubinden, indem die Lehrkräfte motiviert werden, Projekte zum Thema im Unterricht zu bearbeiten. Auch möchte man das Interesse an Kursfahrten in die Partnerschaftsstädte wieder anregen. Ebenso können hierzu Fördergelder beim Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) eingeworben werden.
  • Es wird angeregt, die Tradition der gegenseitigen Besuche von Vereinen, wie den Unternehmervereinen und Fußballclubs, weiterhin zu pflegen.
  • Mme Martine Mousserion wird das Anliegen der Städtepartnerschaft im Parlament, in Brüssel, ihrer Kollegin, Europaministerin Birgit Honé, vortragen.
  • Für die weitere Arbeit sollen Adressaten gelistet werden, die als Ansprechpartner für verschiedene Projekte im Sinne der Städtepartnerschaft fungieren.
  • Die Ausweitung der Arbeit/Projekte über die Partnerschaftsstädte hinaus wird diskutiert. Die Beteiligten einigen sich darauf, dass man sich nur auf die beteiligten Kommunen fokussieren möchte. Eine Ausnahme gilt für Kinder, die nicht in einer Kommune der Partnerstädte leben aber dort eine Schule besuchen.
  • Um im engen Kontakt zu bleiben und die Verschwisterung zu pflegen, wird die Einführung von Online-Arbeitsgesprächen 1-2x pro Jahr angeregt.

Das Feiern sollte natürlich nicht zu kurz kommen. Sonnabend Abend lud die Stadt Hemmoor zur offiziellen Zeremonie ein. In der Festhalle Osten tauschten die Ratsvertreter ihre offiziellen Noten aus und pflegten bei einem guten Essen und schöner Musik ihr Beisammensein.

imageEinige Offizielle beim Austausch von Geschenken.

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Sonntag Mittag war der Verschwisterungsclub Hemmoor Gastgeber im “Forsthaus Am Dobrock” in der Wingst. Gäste waren die Mitglieder des Clubs, die Delegationen und die privaten Gastgeber unserer Freunde. Natürlich wurden wieder einige Worte an die Anwesenden gerichtet, und dann konnte man sich wieder dem vorzüglichen Dinner widmen. Dass man sich “zum Fressen gern” hat, symbolisierte der Riesenkeks, den die französische Delegation der Vorsitzenden des Verschwisterungsclubs überreichte.

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Von links nach rechts: Annie Paradot, Gil Senelier und Sabine Wist.

Normalerweise gibt es ein Wiedersehen in zwei Jahren!

Auszeichnung für eine französische Freundin der Verschwisterung

Annie Paradot, die bereits über Jahrzehnte die deutsch-französisch-englische Verschwisterung aktiv begleitet, hat eine besondere Auszeichnung erfahren. Am 26. Februar 2022 überreichte ihr die Präfektin Chantal Castelnot einen Orden. Damit wurde sie in den Rang eines Ritters des nationalen Verdienstordens erhoben.

Auszeichnung für eine französische Freundin der Verschwisterung weiterlesen

Verschwisterungs-Treffen im September 2022?

Vielleicht gibt es Hoffnung, dass nun doch bald wieder ein Treffen der drei verschwisterten Gemeinden stattfinden wird. Die Niederelbe-Zeitung kündigt mit ihrer Ausgaben vom 08.02.2022 die neuesten Planungen aus dem Rathaus an:


Treffen von Deutschen, Franzosen und Engländern?

Neuer Anlauf für Partnerschaftstreffen von Delegationen aus Couhé, Hemmoor und Swaffham im September geplant

Von Egbert Schröder Verschwisterungs-Treffen im September 2022? weiterlesen

Warum stockt der Austausch mit den englischen Jugendlichen?

In der Niederelbe-Zeitung vom 05.01.2022 gab es einen interessanten Artikel, der die möglichen Ursachen für den Rückzug englischer Jugendlicher erklären würde. Der Artikel ist nachstehend abgedruckt:


Englische Schüler wenden sich ab

Seit Jahren geht die Zahl der Schülerinnen und Schüler zurück, die in England Deutsch lernen – Trend scheint unumkehrbar

LONDON. „Servus“ und „Bleibt’s gesund“: Der britische Thronfolger Prinz Charles (73) wendet sich re­gelmäßig auf Deutsch an sein Pub­likum, wenn er zu Besuch in der Bundesrepublik ist. Queen Eliza­beth II. (95) parliert immer wieder auf Französisch. Doch schon bei der jüngeren Royals-Generation sieht es mau aus mit den Fremd­sprachenkenntnissen: Prinz Wil­liam mühte sich vor einigen Jahren sichtlich ab bei einer teilweise auf Französisch gehaltenen Rede in Kanada. Und was beim Königs­haus gilt, ist erst recht wahr, wenn es um die Untertanen geht: Die heranwachsende Generation lernt immer seltener Deutsch und ande­re Fremdsprachen.

Der jährliche Language-Trends-­Bericht des britischen Kulturinsti­tuts British Council ist ernüch­ternd: Wählten im Jahr 2005 noch mehr als 100 000 Kinder in Eng­land Deutsch für ihre Mittlere-Rei­fe-Prüfung (GCSE), waren es im Jahr 2020 nur noch etwas mehr als 40 000. Bei den mit dem Abitur vergleichbaren A-Levels sank die Zahl der Deutsch-Prüflinge zuletzt sogar auf traurige 2666.

Seinen Höhepunkt erlebte das Interesse an Deutsch im Jahr 2001, als sich 571 000 Schüler für Deutsch als Prüfungsfach bei der GCSE- Prüfung anmeldeten. Doch spätestens seit die damalige La­bour-Regierung 2004 die Pflicht zur Wahl mindestens einer Fremd­sprache als Prüfungsfach abschaff­te, hat das Interesse englischer Schülerinnen und Schüler an Deutsch stetig nachgelassen. „Das war zweifelsohne katastrophal und das ist auch der Hauptgrund, warum man immer gegen den Strom schwimmt, wenn man die Sprachen stärken will“, sagt Katrin Kohl, die als Professorin für Deutsch an der Universität Oxford lehrt, im Gespräch mit der Deut­schen Presse-Agentur. An eine Umkehr dieses Trends ist nach Meinung Kohls kaum zu denken. Für immer weniger Schulen lohnt es sich, das Fach anzubieten.

Doch warum wollen immer we­niger Kinder in England Deutsch lernen? Hat das vermeintlich

humorlose Land der ehemaligen Kriegsgegner noch weiter an At­traktivität eingebüßt als ohnehin schon? Vicky Gough vom British Council glaubt das nicht. Klar sei aber, dass Spanien bei vielen Kin­dern in Großbritannien mit Bade­urlaub am Strand verbunden sei und daher eine größere Anzie­hungskraft ausübe.

Aber das größte Problem ist – geradezu banal – ein statistisches: Wer Deutsch als Prüfungsfach wählt; schneidet im Schnitt etwas schlechter ab als Mitschüler, die sich beispielsweise für Geschichte entscheiden. Das ist nicht nur für die Schüler ein Problem, sondern auch für Schulen, deren Qualität und guter Ruf am Abschneiden ihrer Zöglinge bei zentralen Prüfun­gen gemessen wird.

Hinzu kommt der Ruf des Deut­schen, eine besonders schwierige Sprache zu sein. „Viele Menschen nehmen Deutsch als schwerer wahr als andere Sprachen und denken deshalb, dass es nur den sprachbegabtesten Schülern vor­behalten ist“, sagt Gough.

Gleichzeitig mit dem Nutzen für die schulische Laufbahn sind für englische Schüler auch die Gelegenheiten zum Austausch zurück­gegangen. Die Unterbringung bei Gastfamilien gilt in Großbritanni­en inzwischen als risikobehaftet. Wer einen Schüler oder eine Schü­lerin bei sich aufnimmt, muss ein polizeiliches Führungszeugnis vor­legen. Da es aber in Deutschland und anderen Ländern keine ver­gleichbaren Regelungen gibt und die Übernachtung in Jugendher­bergen und Hotels erheblich teu­rer ist, verzichten seit einigen Jah­ren viele Schulen auf die Auslandsaufenthalte. Die Pandemie brachte den Austausch dann oh­nehin zum Erliegen. (dpa/skw)

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Der britische Prinz Charles (Mitte), hier mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und seiner Frau, Herzogin Camilla, wendet sich regelmäßig in fließendem Deutsch an sein Publikum.

Foto: Schrader/AP/Pool/dpa

Ehrenring für Vorstandsmitglied des Verschwisterungsclubs

Ulrich Korff, langjähriger Vorsitzender, jetzt als stellvertretender Vorsitzender des Verschwisterungsclubs war gleichzeitig Mitglied in den Räten der Samtgemeinde und der Stadt Hemmoor. Für seinen langjährige Einsatz wurde er ausgezeichnet. Die Niederelbe-Zeitung vom 11. Oktober 2021 berichtete darüber wie folgt:


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Bürgermeister Lasse Weritz (r.) bedankte sich bei seinem Par­teifreund Ulrich Korff für sein jahrzehntelan­ges Engagement in der Ratsar­beit. Zehn der insgesamt 30 Jahre übte Korff auch das Amt des stellver­tretenden Bür­germeisters aus.

Foto: Schröder

 

Ehrenring für Ulrich Korff

Nach 30 Jahren zieht er sich aus der Ratsarbeit zurück / Auch andere Ratsmitglieder geehrt

Von Egbert Schröder

HEMMOOR. Er hat die Politik in Hemmoor in den vergangenen Jahren maßgeblich begleitet: Ulrich Korff. Jetzt hat er für sein Engagement den Ehrenring der Stadt erhalten.

30 Jahre lang gehörte der CDU-­Politiker dem Stadtrat an. Zu­gleich war er auch Mitglied des Samtgemeinderates.

Der langjährige stellvertretende Hemmoorer Stadtbürgermeister hielt mit seiner Meinung nie hin­ter dem Berg und war maßgeblich an der Umsetzung zahlreicher Projekte und Entwicklungen be­teiligt: „Man konnte und kann sich auf dich immer verlassen“, meinte der Hemmoorer Bürger­meister Lasse Weritz bei der Über­gabe des Ehrenringes auf der Stadtratssitzung. Korff war bei der Kommunalwahl im September nicht mehr angetreten.

Neben vielen anderen Themen hatte er sich insbesondere auch um die Städtepartnerschaften der Stadt gekümmert.

Auszeichnungen gab es auch für andere Ratspolitiker, die entweder nicht erneut kandidiert hatten oder den Einzug in den Stadtrat verpassten. Zu den Ge­ehrten gehörten Thomas Heinbo­ckel (CDU), Andreas König (SPD), Andy Domogalski (CDU), Uwe Hagemann (CDU), Tjark Pe­trich (Bürgerforum), Peter Tank (Bürgerforum), Jürgen Kunde (SPD) und Petra Jacobi (SPD).

Dirk Karsten (CDU) mischt weiterhin im Stadtrat mit, wurde aber auch ausgezeichnet – und zwar erhielt er die Ehrennadel der Stadt für seine 20-jahrige ratspoli­tische Arbeit.

Damit nicht genug. Ais Vertre­ter des Kreisverbandes des Städte- ­und Gemeindebundes kam Stadt­direktor Dirk Brauer zum Einsatz. Die bronzene Ehrennadel des Verbandes für 10-jährige Ratsar­beit überreichte er Jutta Popp (BgH), Petra Jacobi (SPD) sowie Jürgen Kunde (SPD). Die Aus­zeichnung in Silber für 20 Jahre gab es für Dirk Karsten (CDU) und auch für Birgit Meyn-Horeis (SPD). Sie ist seit fünf Jahren im Hemmoorer Stadtrat aktiv, gehör­te zuvor aber 15 Jahre dem Obern­dorfer Gemeinderat an.

Keine Cuxland-Ausstellung

In der Niederelbe-Zeitung vom 24. Juli 2021 erschien der nachstehend abgedruckte Artikel über die “Cuxland-Ausstellung” in Hemmoor. Dies ist keine Veranstaltung der Stadt Hemmoor oder des Verschwisterungsclubs. Sie wurde jedoch in der Vergangenheit regelmäßig von den Gewerbetreibenden der Partnerstadt Couhé (jetzt Valence-en-Poitou) beschickt und erfreute sich bei den Besuchern stets einer besonderen Beliebtheit. Daher mag auch an dieser Stelle die Information interessieren.


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Die aktuellen Pandemieentwicklungen und die damit verbundenen behördlichen Auflagen machen der Unternehmergemeinschaft Hemmoor bei der Durchführung der Cuxland-Ausstellung 2021 wieder einen Strich durch die Rechnung.

Archivfoto: Schröder

Keine Cuxland-Ausstellung

Corona-Krise: Hemmoorer Unternehmer sehen zu hohe Hürden / „Ehrenamt kann das nicht stemmen“

HEMMOOR. Vorstand und Beirat der Unternehmergemeinschaft Hemmoor haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: Nach einem ausgiebigen Austausch haben sich dann aber alle Beteiligten einstimmig dafür ausgesprochen, die Cuxland-Ausstellung, die für den 11. und 12. September geplant war, auf den 10. und 10. Und 11. September 2022 zu verschieben.

„Die behördlichen Rahmenbedingungen erfordern einen zu hohen Aufwand, um die Cuxland-Ausstellung im September mit gutem Gewissen stattfinden zu lassen“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Fels auf einer Vorstands- und Beiratssitzung.

Um die Veranstaltung durchführen zu können, hätte das gesamte Veranstaltungsgelände eingezäunt und eine aufwendige Einlasskontrolle eingerichtet werden müssen. Nur „Personen mit 3G“ (geimpft, getestet oder genesen) hätten überhaupt den Einlass erhalten. Neben dem Abstands- und Besucherfluss-Konzept hätten in den Zelten auch entsprechende Belüftungsmaßnahmen eingerichtet werden müssen – ergänzt um die Erfassung aller Besucher für eine mögliche Kontaktverfolgung.

„Das kann der ehrenamtliche Vorstand und Beirat personell und finanziell gar nicht stemmen“, bedauerte Fels in seinen weiteren Ausführungen. „Erschwerend kommt hinzu, dass bei einer Inzidenz über 35 die Veranstaltung ohnehin von den zuständigen Behörden untersagt wird. Dieses Risiko können wir auch unseren Ausstellern nicht zumuten, die durch ihre Standgebühren die Kosten hätten tragen müssen, denn der Eintritt für die Ausstellungsbesucher ist frei.“ Ergänzend komme hinzu, dass niemand in diesen Pandemiezeiten vorhersehen könne, wie die Veranstaltung besucht werde. Das wäre für die Aussteller ein weiteres Risiko, die mit ihrem Messestand und entsprechenden Aktionen ohnehin schon einiges an Aufwand betreiben und dann nachher das Nachsehen hätten, wenn die Besucher ausbleiben.

Ob die Delegation des Gewerbevereins Couhé einreisen darf, sei ebenfalls unsicher, weil in Frankreich die Bewegungsfreiräume im Vergleich zu Deutschland schon jetzt stark begrenzt seien.

In der gemeinsamen Vorstands- und Beiratssitzung waren sich alle Teilnehmer sehr schnell einig, dass diese Risiken von der ehrenamtlich tätigen Unternehmergemeinschaft nicht übernommen werden können und man dann lieber mit entsprechendem Vorlauf für 2022 plane. (red)


Versammlung

  • Die noch nicht erfolgte Mitgliederversammlung der Unternehmergemeinschaft Hemmoor wurde auf Mittwoch, 3. November, terminiert. Ferner wird die Unternehmergemeinschaft Ende August noch aktiv und die Krippenfiguren an der Warstader Christuskirche neu streichen.
  • Ende August soll dann auch das neue Heimat-Shoppen-Couponheft, das gemeinsam mit benachbarten Gewerbevereinen herausgebracht wird, im Rathaus in Hemmoor vorgestellt werden.

Absage auch aus dem Rathaus

Auch aus dem Rathaus kam die Bestätigung, dass 2021 kein Verschwisterungstreffen stattfinden werde. Ein entsprechender Aufsatz erschien in der Druckschrift “Hemmoor Magazin April 2021”:

Erst wieder in 2022

Verschwisterungstreffen

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Alle zwei Jahre treffen sich Delegationen aus den verschwisterten Gemeinden Swaffham/England, Couhé/Frankreich und der Stadt Hemmoor, um die bereits seit über 50 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit neuem Leben zu erfüllen. Eigentlich hätte man sich bereits im letzten September in Hemmoor getroffen, doch das Corona-Virus durchkreuzte diese Pläne. So wurde der Termin um ein Jahr verschoben und sollte in diesem Jahr im September stattfinden. In den letzten Wochen ist zwischen den Verschwisterungsclubs, die mit ihren Aktivitäten neben verschiedenen Vereinen und den Kommunen die Partnerschaft im Wesentlichen prägen, darüber diskutiert worden, ob ein Treffen in diesem Jahr durchgeführt werden kann. Auch wenn voraussichtlich bald viele Menschen geimpft sein werden, so gibt es doch Unsicherheiten über die Dauer der Immunisierung durch den Impfstoff und darüber, ob geimpfte Personen die Infektion weitergeben können. Da viele Delegationsteilnehmer sich auch schon in einem höheren Alter befinden, wurde bereits jetzt, also sehr frühzeitig, entschieden, auch das diesjährige Treffen abzusagen. Sicherheit und Gesundheit der doch zahl-reichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und die daraus resultierende große Anzahl an Kontakten und damit Infektionsmöglichkeiten haben den Ausschlag gegeben, die Veranstaltung lieber weiter aufzuschieben. Im Herbst soll erneut geschaut werden, ob die Verhältnisse ein unbeschwertes Treffen in 2022 möglich machen.